Wann fotografierst du am Liebsten?

Boxerhündin Sue und Mischling Jesko Morgensonne | Hundefotografie München

Vor einiger Zeit habe ich euch dazu aufgefordert, mich alles zu Fragen, was euch in Sachen (Tier-)Fotografie so unter den Nägeln brennt, was ihr schon immer mal wissen wolltet oder zu welchen Themen ihr gerne Tipps lesen würdet.
Ich habe die Fragen gesammelt und werde diese nun nach und nach beantworten. Mit einer der am Häufigsten gestellten Fragen möchte ich die neue Blogkategorie „Eure Fragen – meine Antworten“ einweihen. Natürlich könnt ihr mir weiterhin via Facebook, das Kontaktformular oder die Kommentarfunktion auf der Seite weitere Fragen stellen.

 

Wann fotografierst du am Liebsten?

Ich bin kein Morgenmensch. Wirklich nicht. Jeder, der mich näher kennt weiß, dass ich vor dem ersten Kaffee zu nichts zu gebrauchen bin und man mich da lieber nicht anspricht. Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich mindestens bis Mittag im Bett bleiben. Menschen, die vor neun Uhr schon gute Laune und Energie versprühen sind mir grundsätzlich suspekt.

Mischling Jesko im Herbstlaub | Hundefotografie München | Wann fotografierst du am Liebsten?

Zumindest ist das im normalen Alltag der Fall. Das alles ändert sich ganz schnell, wenn es ums Fotografieren geht.
Der frühe Morgen ist meine liebste Fotografierzeit.
Kurz vor Sonnenaufgang bis etwa eine Stunde danach ist das Licht einfach magisch, vor allem im Herbst.

Boxerhündin Sue sitzt im Morgennebel | Hundefotografie München | Wann fotografierst du am Liebsten?

Ich freue mich immer sehr, wenn sich meine Kunden für ein Fotoshooting zu dieser Tageszeit entscheiden. Natürlich kann ich es voll und ganz verstehen, wenn man sich nur für ein paar Fotos so früh aus dem Bett quälen möchte, aber was dann so passiert entschädigt (zumindest mich) voll und ganz für den viel zu kurzen Schlaf.

Ich wohne zwar nicht ganz zentral in München, bin aber in wenigen Minuten zu Fuß in der Innenstadt und das merkt man auch. An normalen Arbeitstagen herrscht hier ab 7 Uhr doch deutlicher Verkehr, der erst wieder Nachts nachlässt.
Auch deshalb liebe ich es, wenn ich so früh morgens aufstehen „darf“: die Stadt schläft noch. Es ist still, die Vögel sind noch nicht wach, es herrscht so gut wie kein Verkehr und mit den wenigen Menschen, die noch oder schon unterwegs sind, teilt man sich diese Ruhe.

Mischlingsrüde Jesko im Morgennebel | Hundefotografie München | Wann fotografierst du am Liebsten?

 

Es ist einfach nur schön, wenn dann noch leichter Morgennebel über den Wiesen hängt, das Gras noch feucht vom Tau ist und man schon das tun darf, was man am Liebsten macht: fotografieren.

So langsam wachen dann auch die Vögel auf, das erste Zwitschern ist zu hören, während sich der Horizont rosa färbt. Und schließlich ist es da, das erste Morgenlicht.
Man mag jetzt vielleicht glauben, dass es dem Abendlicht ähnlich ist, weil doch die Sonne bei Sonnenuntergang auch so tief steht – wer das behauptet, hat noch kein Morgenlicht gesehen 😉

Die Luft ist klarer als Abends, das Licht einen Ticken pastelliger und weicher, wenn es dann noch vom Morgentau reflektiert wird oder einzelne Strahlen durch den Nebel sichtbar werden, ist die Stimmung fast schon magisch…

 

Boxerhündin Sue im Morgenlicht | Hundefotografie München | Wann fotografierst du am Liebsten?

 

Stellvertretend für diese Stimmung findet ihr hier noch weitere Fotos von Sue und Jesko, die ich letztes Jahr im Herbst bei Sonnenaufgang fotografieren durfte.

Ich freue mich schon auf mein nächstes magisches Morgenshooting – gerne auch mit dir 😉

 

Sarah Koutnik Fotografie | Hundefotografie München

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